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2882 HIMMLISCHES DIRNDL 95er Länge 38 HELLGRÜN FLIEDER
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Dirndl und Trachten vom Spezialisten

Dirndl und Trachten ABC was Ihr schon immer mal wissen wolltet

Die heute verwendete Schreibweise des Landesnamens mit „y“ geht auf eine Anordnung von König Ludwig I., König von Bayern, in das Jahr 1825 zurück, mit der die vorher geltende Schreibweise „Baiern“ abgelöst wurde. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wurde der Landesname auch in der Form Bayrn geschrieben.
Enzian und Edelweiss, Blasmusik und Schuhplatteln und natürlich auch das Bayrische Bier und das Weißwurstessen, vor dem 12 Uhr-Läuten, das sind bekannte Begriffe für Oberbayern. Hier erstreckt sich ein sanftwelliges Hügelland, mit noch ursprünglichen Dörfern, Kirchen und Klöstern, mit saftig, grünen Wiesen und den darauf grasenden Milchkühen. Vom Allgäu bis in´s Berchtesgadener Land reichend, mit einer fast unbeschreiblichen, landschaftlichen Vielfalt. Dazwischen Isar, Inn, der Pfaffenwinkel und das Werdenfelser Land, mit seinen Moorlandschaften und tiefblauen Seen. Der Chiemgau, mit dem wohl wärmsten, dem Wagginger See, mit bis zu 26°. Nach Süden grenzt sich Oberbayern durch ein gewaltiges Felsmassiv ab, die Alpen.
Brauchtum und Traditionen werden im gesamten Oberbayern bewahrt. Eine Vielzahl Trachtenvereine sorgen dafür, dass diese Bräuche erhalten und weitergegeben werden. Land- und Seeprozessionen, Wallfahrten, Schäfflertanz und Trachtenumzüge, um nur einige zu nennen.

Die Tracht ist die traditionelle Kleiderordnung einer bestimmten Region eines Landes oder der Angehörigen einzelner Bevölkerungsgruppen. Die Trachtenvereine haben sich dem Erhalt und Weitergabe dieser Trachten verschrieben.

Tracht ist das äußere Zeichen der inneren Einstellung ihres Trägers. Als allgemeiner Grundsatz gilt, die Tracht nicht auszuleihen, nur jene des Heimat- oder Wohnorts zu tragen und sie (bei repräsentativen Anlässen) nicht mit anderen Kleidungsstücken zu kombinieren.

Als bayrische Tracht wird zu allererst wohl die oberbayrische Gebirgstracht verstanden, mit der Lederhose für den Buam und dem Dirndl. Diese Gebirgstracht wurde durch Trachtenvereine und durch Arbeitsmigration auch in Regionen außerhalb der Berge heimisch. Dennoch ist sie nicht in dem engeren Sinn die „bayrische Tracht", die es als solche einheitlich gar nicht gibt. Vielmehr gibt es unzählige Varianten der Tracht, die sich in den Landesteilen Bayerns unterscheiden.

Ursprünglich verstand man unter Tracht ganz allgemein das "Tragen" von Kleidung oder die "getragene" Kleidung selbst. Die bäuerliche Tracht war ebenfalls wie die städtische Kleidung dem Wandel der Mode unterworfen. Die Geschichte der Tracht in Bayern ist nicht zu trennen von der Trachtenbewegung. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam es am bayrischen Hof zu einer regelrechten Trachtenbegeisterung. Ende des 19. Jhdt. entwickelte sich die Tracht zum Zeichen der heimatlichen Gesinnung, dem sog.  „Kleid der Heimat".

Seit etwa 1820 begannen ledige Burschen und Knechte die uralte Tracht der tyrolischen Waldarbeiter, die mit ihnen in Arbeit standen, nachzuahmen. Dann waren es die Jäger, die diese Kleidung annahmen und ausschmückten. Um 1883 setzte sich der Lehrer Josef Vogl in Bayrischzell für die Erhaltung der alten Trachten und des heimatlichen Brauchtums ein. Er gründete am 25. August 1883 zusammen mit anderen jungen Burschen den ersten "Gebirgs-trachten-Erhaltungsverein". 1890 wurde auf Anregung von Thomas Bacher in Bad Feilnbach der Gauverband I als erste Dachorganisation der Trachtenvereine gegründet.

Einer der prominentesten Trachtenpfleger war Prinzregent Luitpold von Bayern, der Nachfol-ger von Ludwig II. Er war bei der Jagd oft in der kurzen Lederhose (bei Kälte mit langer weißer Unterhose!) zu sehen.

Bei den Frauen und Mädchen war die Miedertracht schon um 1800 heimisch. Die Tracht entwickelte sich durch strenge Kleidervorschriften, die bis in die Mitte des 18.Jhdt. bestanden, um Standesunterschiede deutlich zu machen.

 


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